Demo in Eschede am 20. 06.2020

12. Juni 2020

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen !

EINLADUNG zur DEMO gegen Nazis

am 20. 06. 2020 ab 13.00 Uhr in Eschede

Treffpunkt: Eschede nördlich des Bahnhofs

Route: Kreuzung Am Dornbusch / Zum Finkenberg in Eschede, dort Zwischenkundgebung

Am Finkenherd bis zum NPD-Hof, dort Kundgebung

Zurück zur Kreuzung  Am Dornbusch / Zum Finkenberg, dort Zwischenkundgebung

Zum Bahnhof, Ende der Versammlung

Ab 13.30 Uhr Kundgebung in Eschede: Kreuzung Am Finkenberg / Zum Dornbusch

Diese Kundgebung ist eine Ergänzung zu der Demonstration. Sie ist ein Angebot an diejenigen, für die der Weg zum Hof des NPD-Landesverbandes Niedersachsen, Zum Finkenherd 1, zu beschwerlich ist.

 

Liebe Freunde !  Liebe Mitglieder !                            

am 20. 06. 2020 ist es wieder soweit: Die Nazis feiern in Eschede die Sonnwendfeier.

Wir sind diese ewigen Nazitreffen leid, und wir sind es leid, dass diese einfach so hingenommen werden. Aber wir müssen weiter wachsam bleiben und immer wieder auf die Treffen in Eschede und deren Bedeutung hinweisen, Wegschauen hilft nicht: da, wo Nazis ungestört sind und ihre Ruhe haben, machen sie sich breit. Daher wollen wir gemeinsam mit den im Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus organisierten Gruppen gegen dieses erneute Treffen von Neonazis und Rassisten laut und deutlich demonstrieren.

Wir laden Euch ein nach Eschede zu kommen, um mit uns gemeinsam gegen dieses angebliche Brauchtumsfest der Nazis lautstark zu demonstrieren. Bis zum 20. 06. 2020!

 

Mit solidarischen Grüße

für den Sprecherkreis

H. St.

 

Wir bitten alle Teilnehmenden die Hygieneregeln einzuhalten und ausreichend Abstand zu wahren. Während der Kundgebung ist ein Mundschutz/Nasenschutz zu tragen.

Spaziergang in Bergen am 9. 5. 2020

6. Mai 2020

Online-Petition zum 8. Mai

5. Mai 2020

Initiative für Online-Petition: „8. Mai zum Feiertag machen!“
                                                                „8. Mai -Tag der Befreiung!“

Initiiert durch die VVN-BdA und Esther Bejarano hat die Online-Petition „8.Mai zum Feiertag machen!“ bereits in wenigen Wochen über 50 000 Unterschriften gesammelt. www.change.org/8Mai   Wir wollen damit zeigen wie vielen Menschen der 8. Mai als bundesweiter Feiertag wichtig ist und fordern die Bundesregierung und alle Landesregierungen auf, die dafür erforderlichen Schritte einzuleiten.

Den 8. Mai endlich zum Feiertag machen

8. Mai -Tag der Befreiung!“

Der 8. Mai ist der „Tag der Befreiung“, der Befreiung vom NS-Regime, der Niederschlagung des Faschismus. Heute mahnt uns der 8.Mai, sich konsequent für unsere Demokratie und eine Gesellschaft einzusetzen, die vielgestaltig und bunt ist und in der braunes, nationalistisches, rassistisches und rechtes Gedankengut keinen Platz mehr haben darf. Wir wollen unser Leben nicht von neonazistischen und fremdenfeindlichen Gedanken vergiften lassen. Wir werden in Celle auch weiterhin diesen Bestrebungen konsequent entgegentreten und uns für den solidarischen und toleranten Zusammenhalt der Gesellschaft einsetzen. Dazu rufen wir alle demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürger, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Schulen und gesellschaftlichen Gruppen auf.

Für die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Celle

  1. M., H. St.

Mord an 15jährigem Eziden Arkan Hussein Khalaf

14. April 2020

Der Mord des 15-jährigen Eziden Arkan Hussein Khalaf in Celle
hinterlässt tiefen Schmerz bei der Familie, Freund_innen und macht viele
Menschen fassungslos. Nun braucht es eine ehrliche gesellschaftliche
Aufarbeitung der brutalen Tat, es muss über Rassismus gesprochen werden,
fordern verschiedene Celler Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung.

Arkan Hussein Khalaf wurde am Dienstag Abend brutal ermordet. Aus seiner
Heimat dem Şengal flüchtete er 2014 nach dem Völkermord an den Eziden
durch den IS. Wie viele andere suchte er hier Schutz vor Gewalt und
Verfolgung und wurde dennoch am 7. April von einem Deutschen in Celle
ermordet.

Vor diesem Hintergrund hat die Tat unvermeidbar eine politische
Dimension. Sie erinnert an weitere Morde an Menschen mit migrantischen
Hintergrund. Genau deshalb muss in dieser Situation über Rassismus als
eine Motivation für diese tödliche Gewalt gesprochen werden. Auch wenn
es bislang keine Erkenntnisse dafür gibt, dass der Täter Daniel S. ein
organisierter Neonazi war, ist klar, dass er sich zumindest im Internet
mit rassistischen und antisemitischen Gedanken umgeben hat. Unter seinen
Facebook-Freunden befinden sich unter anderem auch Neonazis. Dies
bestätigten Recherchen von Zeit Online, die am Donnerstag veröffentlicht
wurden. Ähnlich wie bei dem Mörder aus Hanau wird eine Mischung aus
rechten Gedankengut und Verschwörungstheorien erkennbar.

Täter rassistischer Verbrechen legitimieren ihre Gewalt, sie suchen
Schuld für gesellschaftliche Missstände bei „den Anderen“. Sie sehen
sich selbst dazu befugt, mit Gewalt oder Mord zu richten.
Die Rechtfertigungen dazu geben den Tätern gesellschaftliche Debatten,
die beispielsweise Geflüchtete für Probleme verantwortlich machen.
Rassismus ist ein tief sitzendes Problem in unserer Gesellschaft.
Rassismus fördert Ungleichbehandlung, Gewalt und Morde. Rassismus wird
von Vielen geschürt, verbreitet und geduldet. Am selben Tag, als Arkan
Hussein Khalaf ermordet wurde, musste ein Syrer in den Medien
stellvertretend als Sündenbock für alle herhalten, die sich nicht an die
Kontaktbeschränkungen halten. So etwas ist keine Ausnahme, sondern
alltäglich.
Nachdem die Meldung vom Mord in Celle veröffentlicht wurde, vermuteten
Kommentar-Schreiber sofort einen „Gast“ als Täter. Nach Meldung einer
deutschen Staatsangehörigkeit wurde sofort nach dem Vornamen gefragt,
erst dann könne man sagen, ob es wirklich ein Deutscher war. Diese
Erwartungen in den Köpfen sind Rassismus!

Die Staatsanwaltschaft vermutet psychische Erkrankungen des Täters
Daniel S. . Das mag sein und widerspricht dennoch nicht der Möglichkeit,
dass es weitere Ursachen für das Gewaltverbrechen gibt, über die wir
sprechen müssen.

In dieser Situation braucht es mehr denn je klare Statements aus Politik
und Gesellschaft: gegen Gewalt, gegen Mord und gegen Rassismus. Es
braucht Einschreiten statt Zusehen und klare Zeichen der Solidarität an
die Familie und Bekannte. Und es braucht ein klares Bekenntnis zu einer
offenen Stadt,  zu einem gleichberechtigten Miteinander – in der es
keinen Platz gibt für Rassismus und Ausgrenzung gibt. Wir fordern eine
gesellschaftliche Aufarbeitung der mörderischen Gewalttat und machen
hiermit einen ersten Schritt.

Unsere Gedanken sind bei der Familie von Arkan Hussein Khalaf, der wir
in diesem Moment und für die kommende Zeit unser Beileid und viel Kraft
senden möchten.

H. St.

Gedenkfeier in Bergen-Belsen abgesagt

21. März 2020

„ABSAGE: Gedenkfeier aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Bergen-Belsen am 15. April 1945

19. April 2020

11:00 – 15:00

Die Gedenkfeier aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen ist aufgrund der Corona-Epidemie abgesagt worden.

Es ist vorgesehen, die Gedenkfeier anlässlich des 76. Jahrestages am 18. April 2021 in dem für dieses Jahr geplanten großen Rahmen durchzuführen.“

Selbstverständlich gilt das auch für uns.

Seid herzlich antifaschistisch gegrüßt

H. St.

Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung des sowjetischen Kriegsgefangenenlagers Bergen-Hörsten

11. Februar 2020

 

19. April 2020, 12.00h, Bergen-Hörsten,

Sowjetischer Kriegsgefangenenfriedhof

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag

der Befreiung des KZ Bergen – Belsen

und der Sowjetischen Kriegsgefangenen

„NICHTS IST VERGESSEN UND NIEMAND!“

 

Es werden sprechen:

  • Hartung (VVN-BdA Nds.e.V.), Begrüßung
  • Grußwort Vertreter der Botschaft Belarus, Berlin (angefragt)
  • Grußwort Vertreter des General-konsulats Russ. Föderation (angefragt)
  • Andreas Nolte, Sprecher VVN-BdA Nds.e.V.
  • -D. Charly Braun, DGB Kreisverbandsvors. Heidekreis
  • NN VertreterInnen des Internat. Jugend workcamps Bergen-Belsen + Falken Lüneburg

Musik: IG Metall-Chor „Gegenwind“, WOB

 

VVN – BdA Nds.e.V.

und DGB N.-Ost Nds.-S-A

 

 

 

Schwerer Angriff auf die VVN

30. Dezember 2019

Wie erst am Ende der vergangenen Woche bekannt wurde, hat das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) e.V. am 04. November 2019 die Gemeinnützigkeit entzogen. Diese Entscheidung gefährdet die Existenz der Organisation, die nun bis zum Ende des Jahres Steuern in fünfstelliger Höhe zurückzahlen muss. Begründet wird der Entzug der Gemeinnützigkeit mit der Beobachtung der VVN durch den bayerischen Verfassungsschutz (!!!), der die Organisation als „linksextrem“ einstuft.

Die VVN-BdA hat sich seit ihrer Gründung mit der Aufarbeitung des Faschismus sowie für die Schaffung und den Erhalt von Gedenkstätten und Erinnerungsorten eingesetzt und engagiert sich in Bündnissen gegen Faschismus, Rassismus und Krieg.

Es ist ein Armutszeugnis für den Berliner Senat, die Bundesregierung, den Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass jetzt durch die Finanzbürokratie eine antifaschistische Organisation, in der auch viele Sozialdemokraten Mitglied sind, finanziell ausgeblutet und in ihrer Existenz gefährdet werden soll.

Wir leben in Zeiten, in denen rechtsnationale und neofaschistische Kräfte Hass gegen Andersdenkende predigen und versuchen, die faschistische Hitlerdiktatur von 1933 bis 1945 zu verharmlosen („Vogelschiss in der Geschichte“). Sie können ihre antidemokratische und menschenverachtende Gesinnung offen in den Mainstreammedien verbreiten. Gerade auch aus diesem Grund brauchen wir auch antifaschistische Organisationen, die die Erinnerung an die Barbarei des Hitlerfaschismus wachhalten und sich diesen Kräften entgegenstellen.

Der Entzug der Gemeinnützigkeit ist ein Versuch, die VVN-BdA mit Hilfe des Steuerrechts zum Schweigen zu bringen. Diese Maßnahmen verurteilen wir  (IMT)  aufs Schärfste. Wir fordern Finanzminister Olaf Scholz, Finanzsenator Kollatz, die SPD und den rot-rot-grünen Senat auf, diesen Angriff des Berliner Finanzamtes zu stoppen und sich unverzüglich für die Aufhebung der Entscheidung gegen die VVN-BdA einzusetzen.

Offener Brief von Esther Bejarano

Vorsitzende Auschwitz-Komitee in der BRD

Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –

Bund der Antifaschisteninnen und Antifaschisten

an Herrn Olaf Scholz (Bundesfinanzminister)

Was ist gemeinnützig? Zur Entscheidung eines Finanzamtes 25. November 2019
Sehr geehrter Herr Minister Scholz,
seit 2008 bin ich die Ehrenvorsitzende der VVN–BdA, der gemeinnützigen Vereinigung
der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten,
gegründet 1947 von Überlebenden der Konzentrationslager und NS-Verfolgten. Die
Arbeit der Antifa, die Arbeit antifaschistischer Vereinigungen ist heute – immer noch –
bitter nötig. Für uns Überlebende ist es unerträglich, wenn heute wieder Naziparolen
gebrüllt, wenn jüdische Menschen und Synagogen angegriffen werden, wenn Menschen
durch die Straßen gejagt und bedroht werden, wenn Todeslisten kursieren und extreme
Rechte nicht mal mehr vor Angriffen gegen Vertreter des Staates zurückschrecken.
Wohin steuert die Bundesrepublik?
Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!, wollen der größten und ältesten
antifaschistischen Vereinigung im Land die Arbeit unmöglich machen? Diese Abwertung
unserer Arbeit ist eine schwere Kränkung für uns alle.
„Die Bundesrepublik ist ein anderes, besseres Deutschland geworden“, hatten mir
Freunde versichert, bevor ich vor fast 60 Jahren mit meiner Familie aus Israel nach
Deutschland zurückgekehrt bin. Alten und neuen Nazis bin ich hier trotzdem begegnet.
Aber hier habe ich verlässliche Freunde gefunden, Menschen, die im Widerstand gegen
den NS gekämpft haben, die Antifaschistinnen und Antifaschisten. Nur ihnen konnte ich
vertrauen.
Wir Überlebende der Shoah sind die unbequemen Mahner, aber wir haben unsere
Hoffnung auf eine bessere und friedliche Welt nicht verloren. Dafür brauchen wir und
die vielen, die denken wie wir, Hilfe! Wir brauchen Organisationen, die diese Arbeit
unterstützen und koordinieren.
Nie habe ich mir vorstellen können, dass die Gemeinnützigkeit unserer Arbeit
angezweifelt oder uns abgesprochen werden könnte! Dass ich das heute erleben muss!
Haben diejenigen schon gewonnen, die die Geschichte unseres Landes verfälschen
wollen, die sie umschreiben und überschreiben wollen? Die von Gedenkstätten ‚als Denkmal der Schande‘ sprechen und den NS-Staat und seine Mordmaschine als ‚Vogelschiss in deutscher Geschichte‘ bezeichnen?
In den vergangenen Jahrzehnten habe ich viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, jetzt gerade wieder vom Hamburger Senat eine Ehrendenkmünze in Gold. Mein zweites Bundesverdienstkreuz, das Große, haben Sie mir im Jahr 2012 persönlich feierlich über-reicht, eine Ehrung für hervorragende Verdienste um das Gemeinwohl, hieß es da. 2008 schon hatte der Bundespräsident mir das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse angeheftet. Darüber freue ich mich, denn jede einzelne Ehrung steht für Anerkennung meiner – unserer – Arbeit gegen das Vergessen, für ein „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus“, für unseren Kampf gegen alte und neue Nazis.
Wer aber Medaillen an Shoah-Überlebende vergibt, übernimmt auch eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung für das gemeinsame NIE WIEDER, das unserer Arbeit zugrunde liegt.
Und nun frage ich Sie:
Was kann gemeinnütziger sein, als diesen Kampf zu führen?
Entscheidet hierzulande tatsächlich eine Steuerbehörde über die Existenzmöglichkeit einer Vereinigung von Überlebenden der Naziverbrechen?
Als zuständiger Minister der Finanzen fordere ich Sie auf, alles zu tun, um diese unsäg-liche, ungerechte Entscheidung der Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Arbeit der VVN–BdA rückgängig zu machen und entsprechende Gesetzesänderungen vorzuschla-gen.
Wir Überlebenden haben einen Auftrag zu erfüllen, der uns von den Millionen in den Konzentrationslagern und NS-Gefängnissen Ermordeten und Gequälten erteilt wurde. Dabei helfen uns viele Freundinnen und Freunde, die Antifaschistinnen und Antifaschisten – aus Liebe zur Menschheit! Lassen Sie nicht zu, dass diese Arbeit durch zusätzliche Steuerbelastungen noch weiter erschwert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Esther Bejarano
Vorsitzende
Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
N.B.: Dieser Brief wird auch an Fraktionen im Bundestag, an Medien und Freundeskreise weitergeleitet.

Ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus

27. Dezember 2019

Wenn die Cellesche Zeitung von „einem starken Zeichen gegen Rechtsextremismus“ spricht, dann bedeutet das schon höchstes Lob für die Organisatoren der Demonstration gegen das Nazitreffen und den geplanten Marsch der Neonazis durch Eschede. Mit einer Teilnehmerzahl von ca. 650 Personen war diese Gegendemonstration am Samstag, den 21. 12. 2019 unerwartet hoch und sehr erfolgreich. Konnte so doch eindrucksvoll verhindert werden, dass die Neonazis mit Fackeln und Bengalos durch den Ort marschieren.

Die schnell anwachsende Zahl an Gegendemonstranten stellte sich ihnen am Finkenherd in den Weg und verhinderten diesen  Marsch. Dennoch veranstalteten ca. 80 Teilnehmer auf dem Hof, den der Landesverband der NPD in diesem Jahr gekauft hatte, ihre Wintersonnwendfeier.

Aus ganz verschiedenen Ortschaften im Landkreis und darüber hinaus waren Teilnehmer gekommen, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen. Insgesamt lässt sich von einem bunten, ideenreichen und originellem Protest sprechen.  So waren Omas gegen Rechts, Teilnehmer aus Bad Nenndorf, verschiedene Transparente, Fahnen und Kostümierungen zu sehen. Auch die erstmalige Teilnahme der Gemeindevertreter, des Bürgermeisters und der Kirche trug wesentlich zum Erfolg der Demonstration bei. Organisiert wurde der Protest vom Netzwerk Südheide, dem Celler Forum gegen Rechtsextremismus, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Satire Partei Celle.

ca 650 Teilnehmer auf dem Weg zum Nahtzhof

zu Beginn der Kundgebung am Finkenherdteilnehmer